DJ Peta & DJ Cooler Hansi
Die beiden Hausherren an den Turntables eröffnen den Reigen um Most + Jazz mit „Vinyl only".
Das international arrivierte seit mehr als 25 Jahren bestehende Jazzfestival in der Stadt Fehring zählt zu den großen Jazzfestivals in Österreich und hat sich als Österreichs größter Open-Air-Jazzclub etabliert. Most+Jazz hat sich seit Anbeginn zur Aufgabe gemacht, einheimische Musiker mit internationalen Gästen und regionaler Kulinarik zu verbinden und diese Größen der Szene im Rahmen eines Festes sehr familienfreundlich und ohne elitäre Barrieren dem Publikum zu präsentieren.
Der Begriff „Most“ in Most+Jazz versinnbildlicht die Regionalität im Rahmenprogramm, in der Kulinarik, bei den angebotenen Gastronomieprodukten. Vertreten sind Haubenköche aus der Region, prämierte Moste, Biere, Gins und Milchprodukte. Käsereien, Brauereien, Bäuer:innen sowie Landessieger bei verschiedenen Produkten sorgen für angemessene Verpflegung bei qualitativ hochwertiger Musik.
Die beiden Hausherren an den Turntables eröffnen den Reigen um Most + Jazz mit „Vinyl only".
-mobil, spontan und flexibel bewegt sich diese fünfköpfige exzentrische Formation musikalisch zwischen "Oh when the Saints","Marina" und "Mercy,Mercy,Mercy".
Jazzpolizeilich nicht immer erlaubt, aber mit viel Humor und Schmäh, und das ganz unplugged!
© Suna Films
Vier Jahre nach dem Breakout-Erfolg von Mixed Feelings – Platz 1 der FM4 Jahrescharts 2021, Nominierung beim Amadeus Austrian Music Award – veröffentlicht NENDA ihr Debütalbum KRRRA. Die Songs kämpfen gegen Rassismus, Nationalismus und das Patriarchat an und verarbeiten den Verlust ihres Herzensbruders.
NENDA ist Musikerin, Schauspielerin und Filmemacherin mit Wurzeln in Wien, Tirol und Nigeria. Ihre selbst geschriebenen Texte sind kämpferisch, witzig und emotional schonungslos. Musikalisch bewegt sich KRRRA zwischen Hip Hop, Spoken Word und Conscious Rap, Indie-Rock, Jazz und Big Band – produziert gemeinsam mit Musiklegende Femi Temowo (Amy Winehouse, Soweto Kinch).
© Erik Weiss
Pop ist tot. Punk war nie zu fassen. Hardcore? Auch erledigt.
Was bleibt, ist SALÒ – der Anarcho-Pop-Punk-Poet aus Wien, der mit emotionalem Punch und scharfer Gesellschaftskritik die Clubbühnen zum Beben bringt. Nach seinem umjubelten Album ‚Problemzone Mensch‘ (Dezember 2024) kommt jetzt die nächste Eskalationsstufe:
HARDCORE IST TOT TOUR 2026 – eine Liturgie für verlorene Seelen mit Glitzer unterm Auge und schwächelndem WLAN. Neue Hymnen für kaputte Herzen, neue Looks für kaputte Körper. Zwischen Punk, Electroclash und Kapitalismus-Therapie singt SALÒ von Liebe, Wut und Überforderung im Jetzt. Mit süffisantem Spott, bedingungsloser Selbstironie und radikaler Verletzlichkeit macht SALÒ Musik für eine überreizte Generation – laut, widerspenstig, tanzbar - und jede seiner Zeilen trifft mitten ins Herz.
Auf die HARDCORE IST TOT TOUR 2026 kommt SALÒ mit neuem Album (VÖ: April 26) und einer exzessiven Liveshow, wütender, lauter und intimer denn je. Die Vorab-Single „JELLO BIAFRA“, benannt nach dem legendären Dead-Kennedys-Frontman, zeigt unmissverständlich wo die Reise hingeht: „Miete wird nicht teurer – Miete wird teurer gemacht“ – ein Satz wie eine Guillotine, bei der niemand mehr den Kopf wegziehen kann. „JELLO BIAFRA“ ist nicht bloß ein Song. Es ist ein akustisches Pamphlet, ein manifestgewordener Schlag in die sterilen Flure spätkapitalistischer Mietverträge.
SALÒ ist Pop mit Haltung, Glamour mit Dreck, Punk mit Synthesizer. Wer ihn live erlebt, weiß: das ist keine Show – das ist Eskalation mit Tiefgang. SALÒ tanzt auf den Trümmern von Männlichkeit, Moral und Mainstream. Er macht Krach, der bleibt.
Bio:
SALÒ ist das Alias des österreichischen Musikers Andreas Binder, der seit 2019 mit seinem kompromisslosen Mix aus Anarcho-Pop, Punk, Electroclash und Gesellschaftskritik die Bühnen im deutschsprachigen Raum aufmischt. Mit Songs wie „Apollonia sitzt bei Edeka an der Kassa“ oder „Ich glaube nicht an Dinosaurier“ wurde er schnell zur Kultfigur der Wiener Indie-Szene. Seine explosiven Liveshows sind mehr Katharsis als Performance, seine Texte ein Soundtrack für das Leben zwischen Kapitalismuskritik, Sehnsucht und Reizüberflutung. SALÒ ist Musik, die nicht gefragt werden will, ob man sie mag, sondern ob man noch wach ist.
Noah Insam
Ein Tag, der irrelevanter nicht sein könnte, aber in Österreich allgegenwärtig: das Wunder von Cordoba 1978. Österreich gegen Deutschland. Ein Sieg, der von kollektiver Selbstüberschätzung und großem Glück zeugt. Mit Fußball hat Cordoba78 trotzdem nichts am Hut. Aber dieses Gefühl – „I werd narrisch!“, schreit der Kommentator – alles steht still, hundertprozentige Hingabe an diesen einen Moment, alles zu fühlen, gemeinsam zu fühlen, zu weinen, zu schreien, zu explodieren. Diesen Gefühlen gibt Cordoba78 einen Raum. In ihren Stadien ohne Hass und präpotente Hooligans laden sie zur gemeinsamen kollektiven Ekstase – aber mit Anspruch.
Manchmal klingt ihre Musik wie das Ende einer Party, manchmal wie der Anfang von etwas ganz Großem – Cordoba78 ist beides. Lieder über Wut, Liebe, Überforderung und das kurze Glück dazwischen. Über Europa und Partys, brennende Himmel und rote Sofas, über Menschen, die bleiben, und jene, die man loslassen muss – sie erzählen von Vorarlberg, Wien und Europa, von Liebe, Dekadenz und der Suche nach Bedeutung, ohne sie zu finden.
Aber vielleicht geht es genau darum. Ihr Sound? irgendwo zwischen Indie bis Pop und kathartischem Größenwahn – röhrende-Blues-Gitarre, Soul-Klavier, Stadion-Melancholie.
Live: ein Stadion ohne Hass, Fangesänge für uns alle – mitreißend, zum Mitschreien, Tanzen und hoffentlich Verlieben. Mit purer Liebe und Hingabe für diesen einen Moment und jedes Detail. Verschwitzte Hemden und Gitarrensoli, wie man sie eigentlich nur noch aus dem letzten Jahrhundert kennt. Eine teilweise fast schon sakrale Präsenz – mit ganz viel Augenzwinkern, was man zwischen den Liedern spürt. Ehrliche Musik ohne Glitzer und dunkle Sonnenbrillen, aber mit umso mehr Emotion. Eben: eine kollektive Ekstase mit Anspruch!
Ihre aktuelle Single „Der Himmel brennt in Europa“ ist kein weiterer Protestsong – sie ist ein Weckruf im Choralformat. Cordoba78 verwandeln politische Ohnmacht in etwas, das klingt wie eine Stadionmesse für die Gegenwart: groß, ehrlich, verzweifelt und wunderschön überfordert. Ein epischer, choralgetriebener Song über Wut, Ohnmacht und Verantwortung – ein Weckruf aus dem europäischen Koma. Zwischen Klavier, Crescendo und Chören verdichtet sich alles, was gerade brennt: Klima, Krieg, Kapitalismus, Gleichgültigkeit. „Nie wieder war gestern und keiner kämpft mit uns’ren Schwestern“ – eine Zeile, die bleibt. Politisch, emotional, unironisch ehrlich.
Der erste Schrei nach einem Jahr Release-Pause – doch das war kein Jahr der Rast, im Gegenteil. Cordoba78 war quer durch die deutschsprachigen Länder unterwegs und teilte ihre Musik mit einem immer größer werdenden Publikum. Es folgten ausverkaufte Clubshows in ganz Österreich und Auftritte bei großen, renommierten Festivals wie dem Rosenheim Sommerfestival. Im Sommer isolierten sich die fünf gemeinsam mit ihrem neuen Produzenten Tim Tautorat zwischen Berghütte und den legendären Hansa-Studios in Berlin. In dieser Zeit entstand viel Großes – Sehnsüchtiges, das nur darauf wartet, in die Welt hinauszustrahlen. Zu ihrer großen Freude und Ehre wurden sie für ihre außerordentlichen popkulturellen Leistungen der letzten zwei Jahre mit dem renommierten IBK-Förderpreis ausgezeichnet.
Nach einem Jahr Release-Pause ebnen sie mit „Der Himmel brennt in Europa“ den Weg für ihre neue Release-Welle – denn eines ist klar: Cordoba78 hat 2026 ganz Großes vor!
Frühjazzshoppen zum Festivalauftakt mit der BBBG: Tunes aus der goldenen Big-Band-Ära mit einer Brise „Disco Groove". Freiwillige Spende.
Gitan Esprit ist ein Gypsy-Jazz-Ensemble (Swing Manouche) aus Graz, das Anfang 2012 von Gitarrist und Bandleader Günther Scherer gegründet wurde. Die Gruppe pflegt jenen von Django Reinhardt geprägten europäischen Jazzstil und lässt dabei französische Musette-, Chanson- und amerikanische Swing-Elemente einfließen. In der Quartettbesetzung mit zwei Gitarren, Kontrabass und Klarinette spielen Denis Faic (Klarinette), Günther Scherer (Gitarre), Johann Sparowitz (Gitarre) und Thorsten Zimmermann (Kontrabass); häufig kommt der in Graz lebende Akkordeonist Emmanuel Maze hinzu. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Django Reinhardt, bekannte Gypsy-Swing-Standards, Stücke zeitgenössischer Vertreter des Genres sowie Eigenkompositionen.
Foto: © Manuel Pitsch
Spitting Ibex ist eine Funk-, Soul- und Grooveband aus Wien, die rund um Gitarrist, Produzent und Bandkopf Florian Kittner sowie die Sängerin Tanja „Aunty“ Peinsipp entstand. Angetrieben von Peinsipps markanter Stimme verbindet die Gruppe druckvollen Funk mit Soul, Rock und Hip-Hop-Einflüssen und beschreibt ihren Sound selbst treffend als „futuristischen Vintage-Sound oder Retro-Zukunftsmusik“. Zur Besetzung zählen neben Peinsipp und Kittner unter anderem Ferdl Aufner (Keys/E-Piano), Florian Jauker (Bass) und Alex Distl (Schlagzeug). Die Band veröffentlichte mehrere Alben, darunter „Move Something“ (2017), „Love Hate Fear Fate“ (2020), „E.G.O.“ (2022) und zuletzt „Stardust“ (2025), und spielte unter anderem beim Popfest Wien. Ihre Musik holt den Groove und Soul vergangener Jahrzehnte in die Gegenwart und lebt vor allem von energiegeladenen, tanzbaren Live-Auftritten.
INA REGEN ist eine der wandlungsfähigsten Künstler:innen Österreichs. Mit ihrem einfühlsamen, tiefsinnigen und doch hoffnungsvollen Dialekt-Pop hat sie sich seit ihrer Debütsingle „Wie a Kind“ im Jahr 2017 zu einer der wichtigsten Stimmen des Landes entwickelt.
Ihre Bandbreite als Liedermacherin reicht von intimer Solo-Performance am Klavier über ansteckende Bühnen-Shows mit ihrer Band bis zu opulentem 85-Personen Sinfonie-Orchester. Getragen wird sie dabei immer von ihrer unverwechselbar samtigen und doch kraftvollen Stimme, einer mutigen Verletzlichkeit und empathischen Offenheit.
5th House Imagery
Sera Kalo ist eine Sängerin, Komponistin und Produzentin mit karibisch-amerikanischen Wurzeln, die in Berlin lebt (aufgewachsen in Connecticut, ihre Familie stammt aus St. Lucia und der Dominikanischen Republik). Ihre Musik stellt die Stimme ins Zentrum und verbindet Jazz, Soul, R&B und Future Soul mit freier Improvisation, Spoken Word und elektronischen Klangfarben; sie selbst versteht sich als „Genre Emancipist“ jenseits fester Stilgrenzen. Für ihr Album „eXante“ (2023, o-tone music) wurde sie 2024 mit dem Sony Female* Producer Prize ausgezeichnet, 2025 folgte der Deutsche Jazzpreis in der Kategorie Vokal. Ihr aktuelles Projekt „eX.II – Jazz Is Punk“ (2026) treibt diesen Ansatz mit Free Jazz, Noise und poetischen Texten weiter voran. Live wird Improvisation zur Komposition in Echtzeit – ein energiegeladener, grenzüberschreitender Auftritt zwischen Groove, Soul und experimentellem Jazz.
Dieses Quartett spielt einen ausgesprochen eleganten Jazz, der nie statisch ist und auf
raffinierte Weise Brücken zu anderen Stilen schlägt. Ihre Musik berührt tiefe emotionale
Schichten – mit wunderschönen Melodien, leidenschaftlichem Zusammenspiel, zarter
Intimität und mutigem Experiment. Purple is the Color trifft jenen seltenen Ton, der direkt
in die Seele dringt – vom ersten Moment an.
— Michael Ternai, mica – music austria
Das Original kommt auf Touren
Bereits seit dem Jahr 2008 feiern Freundinnen und Weggefährten des viel zu früh verstorbenen Komponisten und Autors GEORG DANZER, der unter Garantie als einer der größten Songpoeten unseres Landes bezeichnet werden kann, alljährlich den Geburtstag des Publikumslieblings.
Unter dem Titel „Danke Danzer“ und seit 2016 zusätzlich auch unter dem Titel „DanzerMania“ gingen im Oktober stets Konzerte in Wien über die Bühne, im Rahmen derer die Danzer-Bandmusiker ULLI BÄER, LENNY DICKSON, THOMAS MORA und MARTIN MADER sowie ANDY BAUM, MATTHIAS KEMPF, der Mitinitiator CHRISTIAN BECKER und zahlreiche heimische Größen aus Musik und Kabarett mit zahlreichen Lieder Georg Danzers feiern.
Die Band mit den oben genannten Musikern, unterstützt von den stimm- und schmähgewaltigen Künstlerinnen TINI KAINRATH und EVA MARIA MAROLD und den Bläsern MARTIN FUSS, JOSEF BURCHARTZ und CLEMENS HOFER sowie weiteren Gästen, die von Ort zu Ort variabel, aber jedenfalls mit Herz und Freude dabei sein werden (Infos folgen), werden die großen Erfolge ebenso wie besondere Gustostücke und das Leben Danzers auf den Bühnen Österreichs feiern und gemeinsam mit dem Publikum mit Sicherheit für unvergessliche Abende sorgen.
Der Manager und Freund des Jubilars, BLACKY SCHWARZ, unterstützt die Ansammlung an Freundinnen und Freunden auf und abseits der Bühne mit launigen Worten und dem Geist, den er durch die jahrelange Zusammenarbeit mit Georg Danzer mit einfließen lässt.
Nun, zum runden Geburtstag 2026 und zu Ehren eines Musikers, der auch für sein soziales Engagement und Rückgrat bekannt und beliebt war und bleibt und in bewegten Zeiten wie den momentanen mit Sicherheit mitunter mahnend von einer Wolke winkt, hat die DanzerMania-Bande beschlossen, durch die Lande zu ziehen und nicht nur in der Bundeshauptstadt zu gastieren.
Traditionsgemäß geht ein Teil der Einkünfte an die St. Anna Kinderkrebsforschung.
Pressefoto: deladap.com
DELADAP ist ein 2004 in Wien gegründetes Musikprojekt rund um den in Prag geborenen Produzenten und DJ Stani Vana. Der Bandname stammt aus dem Romani und bedeutet sinngemäß „gib mir den Beat“. Musikalisch verbindet DELADAP Roma- und Gypsy-Wurzeln mit Jazz, Swing, Pop und elektronischen EDM-Beats zu einem tanzbaren, energiegeladenen Sound, der oft als Electro- bzw. Future-Swing oder Urban-Gypsy-Jazz-Pop beschrieben wird. Charakteristisch ist das Zusammenspiel von Live-Instrumenten wie Gitarre, Bläsern und Kontrabass, kraftvollem Gesang und Vanas DJ-Turntables. Das Album „I Know What You Want“ (2012) brachte der Formation Nominierungen für den österreichischen Amadeus Award ein.